Auf dieser Seite begründen wir unseren Einsatz für den Erhalt des Naturraums Arzheimer Schanze. Wenn Sie direkt unterstützen möchten, klicken Sie einfach auf den Button rechts und nehmen an der Petition teil!

Direkt zur Petition!

Worum es geht

Erhalt des schutzwürdigen Biotops „Arzheimer Schanze“

Wir, die Bürgerinitiative zum Erhalt des Naturraums „Arzheimer Schanze“, wollen dieses Gebiet für den Naturschutz und die Naherholung vor Versiegelung bewahren.

Gerade in Zeiten des Klimawandels, des Arten- und Insektensterbens und einer immer stärkeren Verinselung von Freiflächen ist es wichtig, dass Streuobstwiesen und Mähweiden – wie sie die Arzheimer Schanze bietet – dauerhaft von einer Bebauung freigehalten werden. Sie erfüllen eine überaus wichtige Funktion für das städtische Klima (als Kaltluftschneise zur Linderung von „Urban Heat Islands“), den Artenschutz (als Biotopmosaik), die Erholung der Bevölkerung und dienen einer nachhaltigen Stadtentwicklung im Bezug auf das mikroklimatische Verbundsystem.

Arzheimer Schanze, Koblenz
Lage der „Arzheimer Schanze“ im Koblenzer Ortsteil Arzheim

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte stimmen Sie Cookies zu, indem Sie auf "Akzeptieren" im Banner klicken.

Frühling - Blick auf die Schanze

Die Arzheimer Schanze

Was ist die Arzheimer Schanze und wodurch zeichnet sie sich aus?

Die Arzheimer Schanze ist eine Grünlandfläche, die u.a. aus Gehölzen, Fettwiesen und Streuobstweiden besteht. Diese werden zum Teil als Mäh- und stellenweise Pferdeweiden genutzt. Gelegen zwischen dem Sportplatz Arzheim, dem Mühlental und dem nord-westlichen Ortsrand Arzheims ist sie ein wichtiger Teil des Grünverbundsystems der Koblenzer Stadtteile Niederberg, Arenberg und Asterstein.

Als Biotop (Landschaftsplan 2019, Textteil S. 22, 4.4.2.1) dient sie dem Erhalt verschiedener Arten, der biologischen Vielfalt und dem Erhalt des Biotopverbunds (siehe LP 2019) mit sehr hohe(r) Bedeutung für den lokalen und regionalen Biotopverbund. (…) Kernlebensräume mit z.T. sehr guter Habitatausstattung und Vorkommen seltener/ gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.“

Der Landschaftsplan Koblenz (s.a. Fortschreibung 2019, Textteil PDF S. 29/S.25) kennzeichnet die Arzheimer Schanze als „strukturreiches Biotopmosaik„, das „dringend Nachpflanzungen und Neuanlagen, sowie eine extensive Nutzung und Pflegemaßnahme erforderlich“ macht.

2020 Frühling auf der Schanze
Klimatische Bedeutung und Eigenschaften

Die Arzheimer Schanze ist als Grünfläche nicht nur emissionsfrei, sondern sie verbessert auch das Kleinklima als Kaltluftproduzent.

Grünflächen haben eine geringere Wärmespeicherung als bebaute Flächen und ihre hohe Kaltluftproduktion begünstigt eine starke Abkühlung in den Nachtstunden. Als größere, zusammenhängende Fläche begünstigt sie den Abtransport von warmer Luft aus dem Dorf hinaus und dient so im Verbund mit dem Bach im Mühlental als Kaltluftbahn. Grünflächen tragen dazu bei, Hitzebelastungen im Sommer zu reduzieren und die Luft von Schadstoffen zu reinigen.

Nicht versiegelte Grünräume und -flächen wirken durch langsames, zeitverzögertes Versickern dem Absinken des Grundwasserspiegels entgegen. Zudem helfen sie bei der Wasseraufnahme und -rückhaltung und beim Schutz vor Überschwemmungen. Sie dienen der Grundwasserneubildung, insbesondere vor dem Hintergrund der direkt angrenzenden Hänge zum Mühlental.

Naherholungsgebiet Arzheimer Schanze
Bedeutung als Naherholungsgebiet

Ein Naturraum, wie die Arzheimer Schanze, dient der Erholung und Entspannung. Er wird als Naherholungsgebiet von vielen Spaziergängern jeden Alters (mit und ohne Hund) genutzt, von Joggern, als Spielfläche von Kindern oder einfach nur zur Naturbeobachtung. Durch ein solches Naherholungsgebiet erhöht sich insgesamt die Lebensqualität der Menschen im Ort und darüber hinaus.

Gerade auch in der derzeitigen Corona-Krise (2020) zeigt sich wie wichtig die Arzheimer Schanze für die Bevölkerung ist, und wie stark frequentiert sie als Erholungsraum genutzt wird. Grünräume wie dieser wirken sich positiv auf die menschliche Gesundheit aus.

Durch die geringe Wärme- und Schwülebelastung hat die Schanze auch im Sommer einen hohen klimatischen Stellenwert als Erholungsraum.

Lebensraum für Insekten und Bienen

Wildbienen – Arzheimer Schanze, April 2020

Stare Arzheimer Schanze

Stare – Arzheimer Schanze, April 2020

Bedeutung für den Natur- und Artenschutz

Das Biotop Arzheimer Schanze ist Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten und hilft deren biologische Vielfalt zu erhalten.
Die blütenreichen Wiesen stellen gerade in den Frühlings-, Sommer- und Herbstmonaten einen wichtigen Lebensraum für Insekten, z.B. Wildbienen und verschiedene Hummelarten dar. Entsprechend des Insektenreichtums findet man auf der Arzheimer Schanze auch eine Vielzahl unterschiedlicher Vögel.

Neben den geläufigen und häufig auftretenden Vogelarten, wie Blau- und Kohlmeisen, Rotkehlchen, Hausspatzen, Schwalben, Stieglitzen, Bussarden, Habichten, Graureihern zählen zu den Bewohnern der Schanze u.a. der Grünspecht und Buntspecht, Fasane, Stare, Feldspatzen, die Goldammer, der Gartenrotschwanz und verschiedene Greifvögel wie z.B. der Rotmilan, der insbesondere in den Sommermonaten häufig zu sehen ist.

Einige dieser genannten Arten, finden sich bereits auf der Roten Liste der Brutvögel des Nabu, da sie zu den im Rückgang befindlichen und gefährdeten Arten gehören. Die Liste gesichteter Vogelarten lässt sich noch um eine Vielzahl ergänzen.

Die Obstbäume der Streuobstwiesen der Arzheimer Schanze sind für die lokale Tierwelt ebenso wichtig wie das vorkommende Totholz und Höhlenbäume, die einen wichtigen Lebensraum für viele Tierarten bieten.

Die Schanze ist vor allem in den Sommermonaten das Jagdrevier von Fledermäusen, die allabendlich in der Dämmerung beobachtet werden können. Ebenso nutzen Rehe die Weiden der Schanze zur Ablage ihrer Kitze. Kröten wandern vom Mühlental hoch und nutzen Gärten als ihr Sommerquartier. Dies ist insofern besonders erfreulich, da es in den letzten Jahren insgesamt kaum Kröten (selbst zu deren Wanderungszeit) im angrenzenden Habitat Mühlental zu beobachten gab!

Auch die bei uns noch selten vorkommende Holzbiene, ein beeindruckendes, großes Insekt, lässt sich seit einigen Jahren an Wickensträuchern beobachten, siehe Galeriebilder weiter unten.

Über alle genannten Arten hinaus leben auf der Schanze eine Vielzahl regional üblicher Tiere wie Greifvögel, Füchse und Kaninchen, Maulwürfe, Feldmäuse, Bilche und vermutlich noch viele weitere, von uns bisher unentdeckte, Tiere.

Eindrücke von der Schanze

Alle hier gezeigten Bilder wurden auf der Arzheimer Schanze erstellt

Video: Fledermäuse bei der JagdArzheimer Schanze, April 2020

Hintergrund

Fortschreibung des Flächennutzungsplans

Die Stadt Koblenz plant die Fortschreibung ihres Flächennutzungsplans aus dem Jahr 1983.

Am 18.12.2019 hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität den Entwurf zur Fortschreibung des Flächennutzungsplans für die Beteiligung der Ortsbeiräte beschlossen (Ö 1.3).

Diesbezüglich fand am 03.03.2020 eine öffentliche Sitzung des Ortsbeirates Arzheim zur Vorstellung des Entwurfs der Teilfortschreibung im Bereich der Arzheimer Schanze mit anschließender Bürgerstunde statt.

An dieser Stelle wurden Möglichkeiten, aber auch Problemstellungen zum Ausdruck gebracht. Sowohl befürwortende als auch kritische Stimmen der anwesenden Bürger wurden geäußert.

Der Flächennutzungsplan (FNP) ist ein städtebauliches Planungsinstrument. und hat die Funktion des vorbereitenden Bauleitplanes. Der FNP wird aus dem Regionalplan entwickelt und bildet die Grundlage für die verbindliche Bauleitplanung, in Form des Bebauungsplanes. Der FNP hat eine typisierende Betrachtungsweise des gesamten Gemeindegebietes. Gegenstand des Planes ist nicht die Betrachtung des Einzelgrundstückes, dies geschieht im daraus abzuleitenden Planungsschritt – dem Bebauungsplan. Es bietet sich im Zuge einer Fortschreibung des FNP also an, sich für die Herausnahme der derzeitigen Eintragung als potentielle Baufläche einzusetzen (gemäß aktuellem Landschaftsplan 2019 und regionalem Raumordnungsplan 2017) ohne ein neues Baugebiet anzustreben.

Im nächsten Schritt wird es zur sogenannten „frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung“ kommen. In der ersten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung wird den Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit gegeben, sich über die beabsichtigte Änderung des Flächennutzungsplans, die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung, sich wesentlich unterscheidende Lösungen und die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung zu informieren. Sie können bereits in dieser frühen Phase der FNP-Änderung Stellungnahmen und Vorschläge zum Vorentwurf äußern.

Danach erfolgt die öffentliche Auslegung des Planentwurfs, die weitere Handlungsoptionen bietet.

Wir werden die Gelegenheit nutzen uns für den Erhalt der Arzheimer Schanze als Naturraum einzusetzen – und Sie können uns dabei unterstützen!

Arzheimer Schanze, Visualisierung
Arzheimer Schanze, Visualisierung

Die bei der Orstbeiratssitzung (siehe oben) im FNP als Baugebiet vorgesehene Fläche hat eine Größe von ca 2,6 Hektar. Mit aktuellen Planungsmethoden lassen sich hier maximal ca. 30-50 Wohneinheiten realisieren. Was uns dem Vorhaben, neben den ausführlich beschriebenen naturräumlichen Vorteilen der Schanze, ablehnend gegenüber stehen lässt, möchten wir gerne erläutern:

Die Vorteile eines Neubaugebiets würden nur einem Teil der Bevölkerung Arzheims zugutekommen. Die Nachteile eines solchen Vorhabens betreffen alle Arzheimer.

Teilausschnitt Biotopverbund Landschaftsplan Koblenz 2019

Der kürzlich fortgeschriebene regionale Raumordnungsplan (2017) sieht in diesem Bereich einen Grünzug vor. Eine Umwidmung des Gebiets im FNP steht im Konflikt zum Entwicklungsgebot aus dem reg. Raumordnungsplan und der Fortschreibung des Landschaftsplans (2019).

Die im Biotopverbund des Landschaftsplans (Fortschreibung 2019) deutlich sichtbare und wichtige Grünbrücke würde durch ein Baugebiet nachhaltig zerstört: Die Funktion des überaus wichtigen Trittsteinbiotops würde außer Kraft gesetzt und dauerhaft beschädigt.

Selbst wenn an dieser Stelle ein Baugebiet eingetragen werden könnte, müssten Ausgleichsflächen geprüft werden. Schwerwiegende Konflikte mit dem Naturschutz sind absehbar.

Neubaugebiete „auf der grünen Wiese“ im klassischen Sinn sind in der Stadtplanung schon seit Jahrzehnten nicht mehr als sinnvollstes Werkzeug zur Schaffung von Wohnraum angesehen. Der Flächenbedarf pro Kopf ist mit Abstand der höchste (je nach Bauform, hier: Einfamilienhäuser). Es werden Flächen neu versiegelt, verdichtet und Emissionen erzeugt, anstatt sie zu reduzieren. Hinzu kommen Folgekosten durch neu zu schaffende Infrastruktur (nebst deren Unterhalt).

Alternative und sinnvolle Maßnahmen nennt zum Beispiel der Masterplan der Stadt Koblenz „Leitlinien der Stadtentwicklung“ 3.0 – 2 ff.:

In den zentralen Lagen der Stadt existiert wiederum noch eine ganze Reihe von Potentialflächen für eine Innenentwicklung, insbesondere auch für die Schaffung von Wohnraum: Konversionsflächen, mindergenutzte Grundstücke, Baulücken und Bereiche für Nachverdichtungen.

Häufig wird eine den Ortsteil betreffende Maßnahme isoliert betrachtet. In Wirklichkeit sind städtische Planungen und Entwicklungsvorhaben aber im Verbund wirksam: Das Besondere an Koblenz ist, dass es überdurchschnittlich viele militärische „Konversionsflächen“ gibt. Es handelt sich hierbei vorrangig um ehemalige Bundeswehreinrichtungen und -flächen, die aufgrund des Strukturwandels in der Verteidigungspolitik zu Leerständen wurden und/oder nur noch verwaltet werden. Diese Flächen gelten als städtebaulich besonders interessant, da Umwelt- und Sozialaspekte in der Projektentwicklung solcher Objekte als günstig und sehr sinnvoll betrachtet werden. Man „schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe“. Häufig liegen diese Standorte (auch in Koblenz) an reizvollen Stellen, die sich für eine Umnutzung zur Wohnbebauung (und auch in alternative Wohnformen) ideal eignen (Stichwort: „Fritsch Kaserne“).

Die Stadt Koblenz ist bestrebt dieses Thema weiterzutreiben und kümmert sich um die Umnutzung solcher Objekte. Wir befürworten das ausdrücklich.

Wir lehnen hingegen die Idee ab, ein Neubaugebiet auf der Arzheimer Schanze zur nach unserer Auffassung unnötigen „Ortsteil-Arrondierung“ („Abrundung des Ortsrandes“) vorzusehen. Intakter und wertvoller Naturraum soll nicht in Anspruch genommen und zu Bauland werden.

Koblenz Arzheim zählt lt. KoStatIS (Monatliche Bevölkerungszahlen 2019, Seiten 36 ff.) zu den Stadtteilen mit einem hohen Anteil an Einwohnern, die das 65. Lebensjahr überschritten haben. Kombiniert mit der historisch gewachsenen, dorfartigen Struktur ist durch den hohen Hauseigentümer-Anteil in den nächsten Jahren mit einer steigenden Zahl an dem Markt zur Verfügung stehenden Häusern zu rechnen, insbesondere im und um den Ortskern herum. Die demografischen Daten anderer Stadtteile (Stolzenfels, Horchheim, etc.) lassen sich sogar noch deutlicher interpretieren.

Sonderereignisse, wie die Corona-Krise 2020 und darauf folgende, sehr wahrscheinliche Konjunkturprobleme mit entsprechenden Folgen für den Immobilienmarkt bleiben in dieser Betrachtung außen vor, ebenso wie kurzfristige Migrationsbewegungen, die zu Verzerrungen auf dem Wohnungsmarkt führten. Sie bilden nicht die strukturellen Fakten ab und führen in der Regel nicht zu nachhaltigen Entwicklungen.

Die demografische Entwicklung zeigt, dass es in den kommenden Jahren ein zunehmendes Wohnraum- und Immobilienangebot geben wird – auch ohne Neubaugebiet – und dies nicht nur in Koblenz Arzheim.

Auch hierzu möchten wir den Masterplan der Stadt Koblenz zitieren (auch Leitlinien der Stadtentwicklung“ 3.0 -2 ff.) :

Die demographische Entwicklung wird in Zukunft zu einer deutlichen Abnahme der Bevölkerungszahlen in der Stadt und im Umland sowie Veränderung der Bevölkerungszusammensetzung mit einem steigenden Anteil an älteren Menschen führen. (vgl. Abschnitt „Demographische Entwicklung“ im Kapitel „Rahmenbedingungen der Stadtentwicklung“).

Segregation und Gedankenspiel: Was würde geschehen, wenn ein Neubaugebiet das Interesse von diesen Bestandsimmobilien ablenkt?

Unter dem Begriff Segregation versteht man in der Stadtplanung die Entmischung und Trennung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen. Wenn ein Neubaugebiet ausschließlich den „Honigtopf“ für junge, Immobilien suchende Familien darstellt und gleichzeitig Demografie/Konjunktur das Immobilienangebot vergrößern (siehe oben), werden vergleichsweise unattraktivere Standorte für einen Immobilienerwerb (wie der Ortskern) vernachlässigt „Stichwort: Ortskernverödung“. Die Preise sinken überproportional, der geringere Marktwert führt zu einem Sanierungsstau (Kosten-Nutzen–Rechnung!) und schließlich zur Vermietung und Verkauf mit deutlichem Abschlag.

Derzeit ist das Gegenteil der Fall, es ist eine Freude dies zu beobachten: Der Ortskern wird nach und nach aufgewertet durch Sanierungen der Immobilienbesitzer, die stadträumliche Qualität steigt an. Wir möchten diesen Trend beibehalten und unterstützen ihn ausdrücklich!

 

Eine mögliche Ausweisung des Ortskerns als Sanierungsgebiet würde mehrere, positive Effekte auf den gesamten Ort ausüben ohne gleichzeitig den Naturraum anzugreifen. Ein Neubaugebiet hingegen trägt nicht zum Ortsbild und dessen Wahrnehmung bei.

Argumente

Welche Argumente sprechen für welches Vorhaben?
Arzheimer Schanze - Frühling

Erhalt des Naturraums

Was dafür spricht:
  • Erhaltung der biologischen Vielfalt

  • Erhaltung des Naherholungsgebiets

  • Wahrung der unversiegelten Flächen

  • Erhalt der emissionsfreien Grünfläche

  • Erhalt des Landschaftbildes

  • Erhalt des klimatischen Ausgleichraums für das Wohnumfeld

  • Ortskernaufwertung durch Sanierung:
    In den letzten Jahren sichtbar und förderbar.

Was dagegen spricht:
  • Begrenzung des zur Verfügung stehenden Wohnraums

  • Erschwerter Zuzug

Neubaugebiet

Neubaugebiet

Was dafür spricht:
  • Schaffung neuen Wohnraums (max. ca. 50 WE)

  • Begünstigt Zuzug von Familien

Was dagegen spricht:
  • Verlust lebensraumsensibler Tierarten

  • Entstehung neuer Emissionsflächen

  • Segregationsgefahr

  • Gefahr der Ortskernverödung

  • Reduzierung des Naherholungsraums

  • Flächenversiegelung

  • Lärmbelastung durch Bauarbeiten über mehrere Jahre hinweg

Zusammenfassung und Argumentation:
  • Die Natur braucht solche vermeintlich unscheinbaren Flächen im Stadtgebiet deutlich mehr, als man gemeinhin denkt.
  • Dem Ort und seiner Bevölkerung geht mit einem Baugebiet auf der Arzheimer Schanze ein wichtiger Natur- und Naherholungsraum verloren.
  • Es gibt kaum städtebauliche Gründe für ein Neubaugebiet an dieser Stelle, es gibt viele, bessere Alternativen.
  • „Arzheim ist als Wohnlage so attraktiv, weil man in direkter Stadtnähe lebt und gleichzeitig im Grünen ist“.
    Aussagen wie diese werden ad absurdum geführt, wenn man für das ersehnte „Im-Grünen-wohnen“ Naturraum und Grünflächen opfert.
  • Eine Ausweisung des Ortskerns zum Sanierungsgebiet ermöglicht Fördermittel, die den derzeit positiven Trend verstärken würden.

Was kann ich tun?

Wie kann ich mich für den Erhalt der Arzheimer Schanze einsetzen?
Wir bitten Sie um Ihre Stimme und Unterstützung, indem Sie an unserer Petition (schnell und unkompliziert) teilnehmen.

Der Grund bereits in einer derart frühen Phase der Bauleitplanung (Entwurfsphase neuer Flächennutzungsplan) eine Petition zu starten, liegt in der Bestrebung bei den städtischen Entscheidungsträgern ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass es viele Menschen gibt, die sich für den Erhalt der Arzheimer Schanze einsetzen.

Die Gruppe derer, die das Gebiet erhalten wollen, sollten vom Recht Gehör zu finden Gebrauch machen.

Wir halten es für sinnvoll bereits jetzt ein Signal dafür zu setzten, dass es keine einheitliche Zustimmung zu einem Neubaugebiet innerhalb der Koblenzer Bevölkerung gibt, und hoffen ein entsprechendes Abwägen der städtischen Entscheidungsträger positiv zu beeinflussen.

IHRE UNTERSCHRIFT HILFT!

Wir haben hierfür eine Petition auf der Internetseite openPetition ins Leben gerufen. Es handelt sich bei „openPetition“ um eine seriöse und anerkannte Internetplattform, auf der Unterschriften nach Vorgaben der neuen Datenschutzrichtlinien gesammelt und verarbeitet werden. Informationen dazu können Sie auf der Internetseite einsehen. Je mehr Unterschriften wir sammeln können desto dringlicher kann unser Anliegen wahrgenommen werden. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns mit Ihrer Unterschrift unterstützen und damit helfen, den Naturraum Arzheimer Schanze zu erhalten!

Petition:

Unterstützen und helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, den Naturraum Arzheimer Schanze zu erhalten!

Wer wir sind

Bürgerinitiative Arzheimer Schanze

Wir sind Bürger aus Koblenz-Arzheim, die sich für den Erhalt der Arzheimer Schanze einsetzen. Stellvertretend für unsere wachsende Bürgerinitiative möchten wir uns an dieser Stelle gerne kurz vorstellen:

Claudia Haack
Dipl. Betriebswirtin | Seit 2010 in Arzheim

Andreas Haack
Sattler (Reitsport) | Seit 1970 in Arzheim

Carmen Hagedorn
Lehrerin | Seit 1978 in Arzheim

Nadja Bauer
Ergotherapeutin, Mediengestalterin | Seit 2007 in Arzheim

Daniel Wolf
Dipl.-Ing. (FH Koblenz) Stadtplanung, M. Eng. (HFT Stuttgart) Intern. Projektmanagement | Seit 2007 in Arzheim

Mithilfe der tatkräftigen Unterstützung dieses Kernteams setzen wir uns für den Erhalt unseres Naturraums ein.

Ausschlaggebende Gründe, die für den Erhalt der Arzheimer Schanze sprechen haben wir auf dieser Webseite bereits detailliert beschrieben – Stichworte: Klimawandel, Artensterben, Naherholungsraum für den Ort.

Gleichzeitig befürworten und fördern wir die Deklarierung des Ortskerns zum Sanierungsgebiet. Auf diese Weise wird auf umweltverträgliche, städtebaulich wirkungsvolle und strukturpolitisch sinnvolle Art neuer Wohn- und Lebensraum geschaffen.

Sprechen Sie uns gerne an unter: natur@arzheimer-schanze.de

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung in der Sache und sind offen für einen Austausch und Anregungen.